Lean-Prinzipien treffen Digitalisierung
Verschwendung erkennen, Prozesse verschlanken und die Wertschöpfung digital weiter optimieren – erlebbar an realer Infrastruktur.
Der Lernbaustein „Schlanke Digitale Produktion“ verbindet klassische Lean-Prinzipien mit den Technologien der Industrie 4.0 – erlebbar, handlungsorientiert und ohne Vorkenntnisse. In einem 120-minütigen Praxisworkshop im Industrial Transformation Lab (InTraLab) durchlaufen die Teilnehmenden einen simulierten Produktionsprozess in drei progressiven Stufen: vom verschwendungsbehafteten Ausgangszustand über die klassische Lean-Optimierung bis zur digital optimierten Smart Factory. So wird der gesamte Transformationspfad in nur zwei Stunden greifbar.
Statt Frontalunterricht erkennen, eliminieren und optimieren die Teilnehmenden Verschwendungen selbst – direkt an realer Industrie-4.0-Infrastruktur. Ein Echtzeit-Dashboard zeigt unmittelbar, wie sich die Verbesserungen auf Durchlaufzeit, Kosten und Ausschuss auswirken. Der Baustein ist bewusst niederschwellig für Produktionsmitarbeitende, Werker und Maschinenbediener konzipiert und wurde nach der Design-Science-Research-Methodik entwickelt und durch Expert:innen evaluiert.
Zielgruppe: Produktionsmitarbeitende ohne Lean-Vorkenntnisse
Lernziele
Grundprinzipien des Lean Ansatzes kennenlernen, ausprobieren und verinnerlichen.
Prozesse selbst optimieren und digitalisieren können.
Ablauf
Dauer: 0,5 – 1 Tag
Der Workshop wechselt konsequent zwischen kurzen Theorie- (T) und Praxiseinheiten (P):
Einführung – Zielsetzung und Überblick über die vier Lernziele
T1 – Verschwendung erkennen:
Die 7 Verschwendungsarten nach Ohno, illustriert an realen Fällen (KTM, Tesla, GM, Boeing)
P1 – Verschwendung identifizieren:
Durchlauf der Prozessvariante „Klassisch“ mit eingebauten Verschwendungen am simulierten Produktionsprozess
T2 – Prinzipien und Methoden:
Lean-Werkzeuge wie Kaizen, 5S, Fließprinzip, Null-Fehler-Prinzip und Jidoka
P2 – Verschwendung eliminieren: Durchlauf der Variante „Klassisch ohne Verschwendungen“ – Methoden werden aktiv angewendet
T3 – Digitale Möglichkeiten zur weiteren Optimierung:
Industrie 4.0 und Cyber Physical Systems als nächster Optimierungshebel
P3 – Prozessoptimierung:
Durchlauf der Variante „Digital optimiert“ – Smart Factory in Aktion
Ende der Veranstaltung – Transfer und Reflexion, Checkliste für den eigenen Betrieb
Ihr Mehrwert
In nur einem Tag erlangen Sie die Fähigkeit, selbstständig Prozesse zu optimieren.
Sie erlernen die Fähigkeit einfache digitale Werkzeuge zu entwickeln und einzusetzen.
Keywords
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